Das Kölner Filmhaus ist tot – Es lebe das Kölner Filmhaus!

Am 6.11.2012 gründeten 34 Filmschaffende aus ganz Deutschland den “Neuer Kölner Filmhaus e.V. (in Gründung)” in den Räumlichkeiten des Kinos 813. In dem Verein wollen sich unabhängige Filmemacher untereinander vernetzen, gemeinsam produzieren und zusammen weiterentwickeln. Professor Fosco Dubini, Gründungsmitglied des Kölner Filmhauses vor 31 Jahren, liess es sich nicht nehmen, zu den ersten Unterzeichnern zu gehören.

Zum Vorstand wurden gewählt:

  • Britta Butzmühlen (1. Vorsitzende)
  • Manfred Ganswindt (2. Vorsitzender)
  • Rüdiger Leupold (1. Beisitzer)
  • Selim Sevinc (2. Beisitzer)

Der alte Kölner Filmhaus e.V., größter seiner Art, geriet Mitte des Jahres in eine Insolvenz. Nachdem die Stadt die von dem Verein vorgelegten Rettungskonzepte abgelehnt hatte, wird der Verein nun durch die Insolvenzverwaltung aufgelöst. In der freien Filmkulturszene Kölns entsteht damit eine schmerzhafte Lücke. Die Versammlung war geprägt von dem Wunsch, diese entstandene Lücke zu schließen. Die Neugründung bringt die Chance, den Vereinszweck und dessen Ausgestaltung grundsätzlich neu zu durchdenken. Mit dem Elan des ursprünglichen Gründergeistes stellt sich der Neuer Kölner Filmhaus e.V. den Bedürfnissen einer veränderten Filmwelt.