Domstadt-Doks

Domstadt-Doks ist ein Filmemacherformat, dass zum ersten mal 2017 vom Neuer Kölner Filmhaus e. V ausgerichtet wurde. Es ist eine Ausweitung des bestehenden Doku-Formats „Ehrensache“, welches 2015 vom NKF durchgeführt wurde.

Domstadt-Doks bietet den Filmemachern einen großen Freiraum bei der Wahl der Dokumentationsthemen, ist dabei aber auch eine Hommage an unsere großartige Domstadt Köln. So können Menschen, Organisationen, Tätigkeiten, Engagement, Plätze, Orte, Gebäude, Gegenstände, Ereignisse, Geschichte oder auch Situationen aus Köln dokumentiert werden.

Ziel von Domstadt-Doks ist die Schaffung eines jährlich stattfindenden Filmevents für Dokumentarfilmer, mit dem  der Neue Kölner Filmhaus e.V. einen nachhaltigen Beitrag zur Kölner Filmkulturszene leistet.

Domstadt-Doks richtet sich an alle Filmschaffende, besonders auch an den Filmnachwuchs sowie alle Filminteressierten.  Abschließender Höhepunkt der Veranstaltung ist eine öffentlich zugängliche Kinopremiere der produzierten Filme und deren Veröffentlichung in einem Album auf vimeo

DomstadtDoks 2019
Das Neue Kölner Filmhaus präsentiert die DomstadtDoks 2919 am Freitag, den 13. Dezember in Filmclub 813 e.V., Hahnenstraße 6, 50667 Köln mit folgenden Beiträgen:

Anja vom Lande
Follow me
4 Min.
Der Film zeigt die „found footage“ vom Roncalliplatz zum „Chinese Fest“. Follow me beobachtet, dokumentiert und verfolgt die Vorbereitungen zum Fest.

Bruno Neurath-Wilson
Der Schatz in der Wiehler Straße
28 Min.


Eine dokumentarische Collage zur Entstehungsgeschichte der Bilz-Stiftung. Die Stiftung fördert seit 20 Jahren Kölner Initiativen, die sich für verfolgte Menschen, gegen Rassismus und die Diskriminierung von Minderheiten engagieren.

Petra Hammer
Kölner Grundgesetz
17 Min.
Christliche Werte in den Kölner Grundgesetzen.

Ruža Curic
KÖLN – New York in GERMANY
18 Min.
Impressionen der Stadt Köln in Bezug gesetzt zur Stadt New York.

Wilda Wahnwitz
Everybody´s Dada: Weihersession 2017_10_11 Speedup 2019
14 Min.

Eine Performance-Session von Wilda WahnWitz mit Gitarrist und Sänger Matthew Dickson aus Schottland, und Kamerafrau Neele Hruby. Die Originalsession am Aachener Weiher, Köln- Lindenthal, an der markanten Bronze von Lajos Barta (Uralte Form) bezieht das Denkmal tatkräftig mit ein und wurde nachträglich von Wilda per Videodubbing und Upspeeding verändert, um Performance und Ort magisch aufzuladen und den Zauber zu verstärken, den der im Sommer stark frequentierte Weiher und seine Wiesen haben kann.

Als Gastbeitrag freuen wir uns auf Puneet Bharills
EVA – a CRSPR story
26 Min.
der bereits im Rahmen des Philip K. Dick Festivals gezeigt wurde. Die Forschung von Puneet und Isabel hat einen klinischen Meilenstein erreicht, indem sie die CRISPR-Technologie einsetzt, um eine gentechnisch veränderte Schweineleber in einen Menschen zu transplantieren. Sie werden mit unvorhergesehenen Folgen konfrontiert.

Die Domstadt-Doks werden vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert. Dafür bedanken wir uns herzlich !!

Wir bedanken uns für Unterstützung der DomstadtDoks 2019 bei der Kaffeerösterei Schamong in Köln-Ehrenfeld

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bruno neurath-wilson
Hans Broicher, 87 … Bauer in Köln-Zündorf
Portrait von Hans Broicher, dem (wahrscheinlich) ältesten aktiven Bauern in Köln. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder betreibt er einen Bauernhof in Köln-Zündorf. An vier Tagen in der Woche verkaufen die Brüder Broicher selbst erzeugtes Obst und Gemüse auf Wochenmärkten in Köln und Umgebung …


Dreharbeiten Februar – Dezember 2018
Dauer: 20 min.

Ellen Rudnitzki
Fremde Heimat
Vor drei Jahren ist die Syrerin Nikor Sido als Kriegsfüchling nach Köln gekommen. Jetzt erobert sich die gelernte Juristin ihre neue Heimat mit der Kamera und versucht als Filmemacherin Fuss zu fassen.


Dauer: 20 min.

Wilda WahnWitz
Im Dschungel von Köln
Frederice und Wilda nehmen eine scheinbare Abkürzung durch den verwilderten Teil des Zollstocker Parks.
Mitwirkende:
Frederice Klinge
Wilda WahnWitz


Dauer: 5 min

Lars Käker
KOLUMBA – Ein Besuch
Ich möchte mit meinem Filmbeitrag das Kölner Museum KOLUMBA porträtieren, in langsamen fast meditativen Bildern. Zusätzlich wird uns der Leiter des Museums, Dr. Stefan Kraus Ideen und Gedanken zu der Sammlung, den Präsentationen und der Entstehung des noch sehr jungen Museums (11 Jahre) darbringen, im ruhigen Plauderton, mit visuellen Eindrücken unterlegt. Das KOLUMBA beherbergt die Kunstsammlung des Erzbistums Köln und ist die Weiterführung des Kölner Diözesanmuseums an einem völlig neuen Ort. Gestaltet wurde der Neubau auf den Trümmer der Kirche St. Kolumba, die lange Jahre als Kriegsruine das Stadtbild prägte. Dabei wurden die Überreste der Kirche komplett erhalten und in die Architektur integriert. Die Ausschreibung für das Projekt gewann der Schweizer Architekt Peter Zumtor. Neben der Sammlung beherbergt das Museum die Kapelle „Madonna in den Trümmern“, realisiert durch Gottfried Böhm, und eine Ausgrabungs- und Gedenkstätte.
Mitwirkende: Dr. Stefan Kraus, Leiter des KOLUMBA

Dauer: 16 min.

Ralf Tietz
Widerworte
Kollektiv, eine Utopie – in den 70er Jahren mit großer Anziehungskraft. Exemplarisch beleuchtet anhand des Kollektivs Rheinisches Journalistenbüro – mit Basis in Köln.


Dauer: 11 min.

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DomstadtDoks 2017:  https://vimeo.com/album/4916095

Eine Dokumentation von Bruno Neurath-Wilson über „Ingolf Bollenbach, den letzten Schäfer von Köln“, der mit seiner Herde den Äußeren Grüngürtel beweidet. Die Aufnahmen für diesen Film entstanden in der Zeit von Februar 2016 bis Oktober 2017.

  • Eine Dokumentation von Ellen Rudnitzki, Francisco Lopez Martinez über einen Teil der Boxszene in Köln „Boxen ist Leben„, die nächstes Jahr weiter ausgeführt wird.